Licht und Schatten

Bei der Berlinale liegen wie immer Licht und Schatten sehr dicht beieinander. Um 14 Uhr habe ich das hervorragende Erstlingswerk „Don Jon’s Addiction“ von Joseph Gordon-Lewitt gesehen. Der Film ist toll besetzt mit Scarlett Johansson, Julianne Moore und Gordon-Lewitt selbst. Das ganze ist eine sarkastische Komödie über Pornosucht und manipulative Beziehungen. Freizügig, rüde und ehrlich und sehr komisch.

Dann bin ich zur Premiere von Maladies. Auch mit toller Besetzung unter anderem mit James Franco und Catherine Keener. Schon nach ein paar Minuten dachte ich oh oh. Nach 20 Minuten vielen mir die Augen zu und als ich wieder wach wurde und wieder ein paar Minuten zuschaute dachte ich nur: Was soll das???

Oliver, der mit mir im Kino saß dachte ähnlich. Wir haben den Film dann verlassen, wir und jede Menge Leute mehr. Ich kann nicht sagen, was der Film sollte. Er ist Retro, in den 60igern angesiedelt. Um was es ging? Keine Ahnung. Ein Typ hört Stimmen und lebt mit zwei Frauen zusammen. Die eine ist irgendwie auch neben der Spur, die andere zieht sich hin und wieder als Mann an. Dann reden sie ab und zu über Moby Dick. Ach ja, er kann nachts nicht schlafen und schaltet das Radio ein und aus. Und wenn er in der Küche ist, findet er den Weg zum Wohnzimmer nicht zurück. Weil da der Flur ist, und das verwirrt ihn.

Zum Glück haben wir den Weg raus aus dem Kino gefunden. Nee! Das war nix!

Jetzt sitzen wir im Foyer und warten, dass der Rest unserer Gruppe raus kommt. Wir haben es hier eindeutig besser.

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