ESC 2012 – Showtime

Hurra, es ist wieder ESC-Woche. Am Dienstag (21.00 Uhr EinsFestval) und Donnerstag (21.oo Uhr Phönix) steigen die beiden Semi-Finale und am Samstag (21.00 Uhr ARD) ist dann das große Finale. Nachdem ich beim erstsmaligen Hören ja von diesjährigen Beiträgen bis auf drei, vier Ausnahmen wenig begeistert war, haben sich nun doch einige mehr Kandidaten in meine Gehörgänge geschlichen.

Hier mal wie jedes Jahr die Zusammenstellung meiner Favoriten:

 

Zypern – Ivi Adamou – La La Love
Ich finde, das Lalala geht direkt ins Ohr und das Lied hat einen tollen Beat:

 

Lettland – Anmary – Beautiful Song
Noch so ein Ohrwurm-Schmeichler. Der Song mag vom Text her sehr kalkuliert sein, blieb bei mir aber beim ersten Hören hängen. Für mich jetzt schon ein ESC-Klassiker.

 

Italien – Nina Zilli – L’Amore È Femmina
Ein Hammersong im Retrostil. Finde ich auch ganz großes Kino. Für mich ein Anwärter auf den Sieg.

 

Schweden – Loreen – Euphoria
Sie wird als diesjährige Favoritin gehandelt, wie ich finde zu Recht. Der Song ist außergewöhnlich, ebenso ihr Tanzstil. Das könnte dieses Jahr mit dem Sieg auch was werden.

 

Malta – Kurt Calleja – This is the night
Auch wieder so ein Ohrwurm. Statt Lalala hat mich hier das Ehehjäihäh erwischt. Und ich finde Kurt hat eine angenehm warme Stimme. Damit sollte Malta zumindest wieder mal ins Finale kommen.

 

Moldavien – Pasha Parfeny – Lautar
Bei dem Song von Pasha mag ich die Mischung zwischen Swing-Retro-Sound und den folkloristischen Einschlägen. Gehört auch unbedingt ins Finale.

 

Großbritannien – Engelbert Humperdinck – Love will set you free
England schickt Schnulzen-Rentner Engelbert ins Rennen. Gruselig? Wer hätte es gedacht! Der Song ist eine sich langsam steigende Hymne. Dezent mit Gitarre inszeniert. Wenn er live noch genau so gut singen kann wie im Video wird das großartig. Nur Nahaufnahmen mit der Kamera sollten vermieden werden. Ich fand den vom Aussehen her schon immer gruselig und das wurde im Alter nicht besser.

 

Dänemark – Soluna Samay – Should’ve known better (Song beginnt ab Minute 1:00)
Beim Bühnenoutfit hat sich die gute Soluna zwar tüchtig vergriffen, aber dafür hat die Gute einen richtig schönen Popsong zu bieten. Da klingt etwas nach Amy McDonald, den Corrs und Wonderwall. Ich mag’s.

 

Norwegen – Tooji – Stay
Tooji ist das Eric Saade Double (Schweden, letztes Jahr) aus Norwegen. Schon etwas kalkuliert. Aber der Song fetzt. Elektro-Beats und orientalische Klänge. Passt!

 

Deutschland – Roman Lob – Standing Still
Auch unser Beitrag gehört zu meinen Lieblingen. Das sollte für die Top Ten reichen. Der Song ist zwar eher ruhig und schlicht, aber besonders live bringt Knuddelbär Roman Lob das Lied so großartig rüber, das es einen mitreißt. Der Mann hat wirklich Bühnenpräsenz.

 

Griechenland – Eleftheria Eleftheriou – Aphrodisiac
Ok, Griechenland bietet nicht wirklich was Neues, klingt doch sehr nach Helena Paparizou. Aber der Song ist sonnig und macht Laune. Und Extrapunkte gibt es für den Namen der Interpretin. Der ist so klischeehaft griechisch, das muss ein Künstername sein.

 

Island – Gréta Salóme & Jónsi – Never Forget
Den Song muss man ein öfter hören. Ist etwas sperrig und dramatisch. Aber wirklich gut.

 

Bulgarien – Sofi Marinova – Love unlimited
Der bulgarische Beitrag wirkte auf mich beim ersten Mal billig. Aber der 90iger-Jahre Dancefloor Sound hat was. Kann auch ins Finale.

 

Ansonsten gibt es noch ein paar nette Beiträge von Frankfreich, Ungarn und Rumänien. Bei denen schalte ich auch nicht gleich auf die Weiter-Taste.

Drei Beiträge gehen aber gar nicht. Sind unhörbar und/oder peinlich. Die miesesten Beiträge sind dieses Jahr:

Österreich – Trackshittaz – Woki mit dem Popo
Das ist einfach nur peinlich, dumm und asozial. Österreicher – schämt Euch sowas zu schicken.

 

Georgien – Anri Jokhadze – I’m a Joker
Der Mensch ist einfach nur gruselig und der Song nervt nur.

 

Montenegro – Rambo Amadeus – Euro Neuro
Das soll wohl witzig sein. Ist es nicht. Nur nervig und langweilig. Der Typ ist ein Schmierlappen.

 

Dann werden wir am Samstag mal sehen, wo die ESC-Gemeinde nächstes Jahr hinpilgern wird. Ich bin gespannt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.