Messeaufbau und weg ist das Handy

Heute war dann erst Mal Arbeit angesagt. Aufbautag auf der Messe. Das Messegelaende liegt wirklich nur 10 Minuten mit dem Taxi entfernt. Ist erst 3 Jahre alt und macht einen guten Eindruck. Aufbau heisst ja fuer mich zum Glueck nur ein paar Plakate aufhaengen und hoffen, dass meine Magazine angekommen sind.

Ich bin um 10 Uhr auf dem Gelaende, akreditiere mich und suche meinen Stand. Von dem steht aber erst eine Wand. Kann also noch etwas dauern. Was tun? Erst mal den Spediteur suchen und nach meiner Lieferung fragen. Das klappt sogar gut und meine Hefte sind auch da. Sollen spaeter zum aufgebauten Stand gebracht werden. Der ist angeblich in 3 bis 4 Stunden fertig.

Also gehe ich erst mal ins Businesscenter um zu sehen, ob die einen Internetzugang haben. Und tatsaechlich, hurra, endlich E-Mails abrufen! Post von zu Hause!

Da mir die Zeitverschiebung immer noch zu schaffen macht, beschliesse ich, zurueck ins Hotel zu fahren und noch eine Runde zu schlafen. Hier kann ich sowieso nix machen.
Vier Stunden spaeter kehre ich wieder zurueck und tatsaechlich mein Stand ist aufgebaut. Gerade trifft auch die Mannschaft unserer Chinaagentur ein, die den Nachbarstand haben. Nick, ein neuer junger Mitarbeiter begruesst mich freudig. Er spricht gut Englisch, macht einen netten Eindruck.

Wir dekorieren unsere Staende. Ich muss zwischendurch immer irgendwelche fliegende Haendler abwimmeln, die mir vom Buerostuhl fuer den Stand ueber Topfpflanzen bis hin zu Frauen (!!) (ich hoffe aber nur als Standpersonal) alles andrehen wollen. Topfpflanze brauche ich auch nicht, die gab es von der Messegesellschaft.

Nach einer halben Stunde sieht mein Stand gut aus. Die chinesischen Kollegen sind auch schon fertig. Wir verabschieden uns. Ich will nochmals in die Stadt, ein wenig shoppen fuer die Lieben zu Hause, ausserdem will ich mal Postkarten loswerden, die ich ausnahmsweise geschrieben habe.
Also los geht die Suche nach einem Postamt.

Das finde ich auch irgendwann. Danach was essen. Dabei bemerke ich, dass mein Rucksack offen ist. Mein Handy ist weg. So ein Dreck! Sonst habe ich das Teil immer in der Hosentasche. Was jetzt. Simkarte sperren lassen und neues Handy besorgen. Erst mal meine Nummer anrufen. Aha, das Teil scheint schon abgeschaltet zu sein. Ich besorge mir eine Telefonkarte fuer ein oeffentliches Telefon, rufe Michael an, damit der meine Simkarte sperren laesst. Das Handy selbst ist kein grosser Verlust, im Maerz gibt es eh ein Neues. Ist halt nur nervig.

Ich ziehe los in die Handyabteilung eines grossen Kaufhauses. Im ersten habe ich kein Glueck, da versteht keiner ansatzweise was ich will. Im naechsten klappt es besser. Hier versteht einer Englisch. Alle sind sehr nett und hilfsbereit. Ja sie haben ein billiges Handy und es gibt Prepaidkarten, fuer Shanghai und Umgebung, die kosten auch nur um die 20 Euro. Mit Handy und Einheiten bin ich dann bei 50 Euro. Das ist ja zu verkraften. Das Handy kann ich zu Hause auch nutzen bis ich mein neues von Vodafon bekomme, danach kann ich es immer noch ueber Ebay vertickern. Die Bedienung ist zwar auf Englisch, aber das ist zu verkraften. Einziger Nachteil, ich kann zwar SMS aus Deutschland empfangen, selbst aber keine nach Deutschland verschicken. Die Chinesen wieder, versuchen die Kommunikation einzuschraenken.

Nach der Aktion geht es zurueck ins Hotel. Morgen ist Arbeit angesagt.

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